Fünf Jahre Lutherstraßenfest

Das Lutherstraßenfest feiert seinen fünften Geburtstag. Ein Jahr verspätet, um genau zu sein, denn Corona machte letztes Jahr einen Strich durch die Rechnung. Im Gespräch mit den beiden Gründern und Organisatoren des Straßenfestes, Thomas Merten und Dirk Wald, zeichnet sich wohlmöglich eine neue Tradition für die Lutherstadt Wittenberg ab. Dabei hat das Fest doch mal so klein und bescheiden angefangen.

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Nach „Wittenberger Tafeley“: Wie geht’s für die historischen Vereine weiter?

Die historischen Vereine zu Wittenberg haben eine lange Durststrecke hinter sich: die Coronapandemie hat für den Ausfall von gleich zwei Festen „Luthers Hochzeit“ gesorgt. An den entsprechenden Tagen gab es nur kleine und teils inoffizielle Ersatzveranstaltungen. Keine Spur zu sehen vom sonst üblichen Lagerleben, den Festumzügen und dem ausgelassenen Straßenleben in der Innenstadt.

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Wittenberg nimmt an der Klimawette teil

Oberbürgermeister Torsten Zugehör lädt die Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an der Klimawette ein. In Voraussicht auf die Klimakonferenz in Glasgow, welche am 01.11.2021 stattfindet, versucht man deutschlandweit eine Million Tonnen CO2 einzusparen – mit einer Million verschiedenen Menschen, die jeweils eine Tonne in ihrem Alltag bis dahin einsparen. Damit Wittenberg einen entsprechenden Beitrag leistet, müssen sich 719 Bürgerinnen und Bürger an der Aktion beteiligen. Dies ist sowohl mit Spenden als auch der Anwendung „CO2-Avatar“ möglich, der verschiedene Möglichkeiten der individuellen Einsparung vorschlägt und erfasst.

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100% erneuerbare Energien – kann diese Energiewende gelingen?

Der Klimawandel fordert uns zu einer radikalen Energiewende heraus und legt die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien nahe. Das ist sinnvoll, denn aktuell machen energiebedingte Emissionen nach Angaben des Umweltbundesamts rund 85% der deutschen Gesamtemissionen aus. [1] Doch der Umschwung von fossilen Trägern ist schwer. Viele liebäugeln mit der Atomkraft als Übergangslösung. In diesem Artikel soll diskutiert werden, wie realistisch ein zeitnaher Umstieg auf eine Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien ist.

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Sozialismus und Kommunismus

Gerade in der politischen Debatte werfen viele mit Begrifflichkeiten nahezu inflationär um sich, meistens ohne die genaueren Hintergründe und Bedeutungen zu kennen. Über die Konzeptionen von Sozialismus und Kommunismus allein kann man bereits ganze Bücherbände füllen, doch soll der Einblick hier auf einige Grund- und Wesenszüge heruntergebrochen werden. Dabei greife ich zentrale und fundamentale Unterschiede auf und möchte auch über gängige Vorurteile zu beiden Konzeptionen aufklären.

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Tempolimit – eine Beschneidung der Freiheit?

Die Diskussion rund um ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen klingt nicht ab. Kaum ein Thema spaltet die Deutschen so sehr. Immer wieder führen Kampagnen rund um Klimaschutz und mehr Sicherheit im Straßenverkehr die Forderung einer allgemeinen Geschwindigkeitsbegrenzung an. Die Gegenseite verteidigt sich währenddessen vehement mit den Argumenten, dass der Nutzen für den Klimaschutz ohnehin marginal sei und auch die Sicherheit nicht wesentlich gestärkt wird. Manche sehen es auch als Beschneidung der individuellen Freiheit beim Fahren. Es stellt sich die Frage: wie sinnvoll ist so ein Tempolimit eigentlich? Wäre es wirklich nur eine Beschneidung unserer Freiheit?

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Ist die Einschränkung unserer Grundrechte in der Coronakrise zu rechtfertigen?

Im Zuge der Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus wurden europaweit massive Eingriffe in die freiheitlichen Grundrechte getätigt. Diese fielen zwar sehr unterschiedlich aus, doch fast alle Staaten waren und sind noch immer betroffen. Mit dem Abklingen der Krisensituation, wie sie vor allem in Italien und Spanien zu beobachten war, werden Stimmen lauter, die sofortige Aufhebung der Beschränkungen fordern. Auf sogenannten „Hygiene-Demos“ demonstrieren Menschen für ihre freiheitlichen Grundrechte – an manchen Stellen werden Verschwörungstheorien ins Spiel gebracht. Auch der Deutsche Ethikrat hat dazu angehalten, stetig die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen zu prüfen. Es stellt sich also die Frage, ob eine so starke Einschränkung unserer freiheitlichen Grundrechte durch die Coronakrise überhaupt gerechtfertigt war und ist.

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Parteiverbot der AfD – ein sinnvolles Bestreben?

Mit der Beobachtung des völkisch-nationalistischen „Flügels“ der AfD rückte auch eine Beobachtung der gesamten AfD als Partei sehr nah. Nach Forderungen der Parteispitze will sich der zuvor vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestufte Flügel nun auflösen. Ein Befreiungsschlag ist dies jedoch nicht, denn in seinem Gutachten teilte das Amt bereits mit, dass die Gesamtpartei als Beobachtungsobjekt in Betracht kommt. Viele Politiker fordern angesichts antidemokratischer Züge bereits seit Monaten ein Parteiverbot der AfD. Ob dieses Bestreben sinnvoll und realistisch ist, soll hier im Fokus stehen.

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